Was ist Ihr Unternehmen Wert?

Um eine möglichst objektive und damit auch zufriedenstellende Antwort auf diese Frage zu finden, muss zunächst klar sein, welches Ziel mit der Unternehmensbewertung verfolgt wird.

 

Im Zuge einer Unternehmensnachfolge oder dem Unternehmensverkauf wollen Sie als Inhaber und/oder Gesellschafter natürlich für Ihr Lebenswert angemessen bezahlt werden. Als Nachfolger möchten Sie hingegen auch zukünftig lohnenswerte Gewinne erwirtschaften und natürlich so wenig wie möglich bezahlen.

 

Ähnlich verhält es sich, wenn Sie ein Unternehmen oder Anteile daran erwerben möchten. Denn jeder zu viel bezahlte Euro, geht von Ihrem zukünftigen Gewinn ab.

 

In all diesen Fällen spielen bei der Bewertung die zukünftigen Ertragswerte eine entscheidende Rolle. Eng damit verbunden sind Fragen nach der wirtschaftlichen Stärke des Unternehmens. Wie sieht die Markt- und Wettbewerbsposition aus? Wie ist das Unternehmen personell und organisatorisch aufgestellt? Diese und viele weitere Faktoren, sollten bei der Unternehmensbewertung berücksichtigt werden um einem realistischen Preis so nahe wie möglich zu kommen. 

 

Anders sieht es aus, wenn sich Ihr Unternehmen in einer Krise befindet. Schnell rücken hier Substanzwerte in den Mittelpunkt der Bewertung. Bei steuerlichen Hintergründen für eine Unternehmensbewertung, wie beispielsweise Erbschafts- oder Schenkungssteuer, sollte das Gutachten natürlich gerichtstauglich sein. 

 

In der Praxis haben sich nun einige Methoden bewährt, auf deren Grundlage ich Unternehmensbewertungen erstelle.

 

Vereinfachtes Ertragswertverfahren:

Nach § 199 des Bewertungsgesetzes ist dieses Verfahren für steuerliche Zwecke vorgesehen und wird bei Einzelunternehmen, Personengesellschaften, nicht notierten Anteilen von Kapitalgesellschaften und Betriebsvermögen der freien Berufe angewendet. Das vereinfachte Ertragswertverfahren ist wesentlicher Teil der Bewertung von Betriebsvermögen hinsichtlich der Erbschaftsteuer. Gerne stimme ich mich bei Gutachten für das Finanzamt mit ihrem Steuerberater in Bamberg, Schweinfurt, Würzburg oder Nürnberg ab. 

 

Ertragswertverfahren nach IDW S1:

Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine standardisierte Methode nach den Vorgaben des Instituts der Wirtschaftsprüfer, die sehr aufwändig und damit zeit- und kostenintensiv ist. Ziel eines solchen Gutachtens soll es sein, dass Empfänger einen möglichst objektiven Einblick in das Unternehmen in Bezug auf die Unternehmensbewertung erhalten. Für kleine und mittelständische Unternehmen kann ein solchen Gutachten eine verkürzte Berichtserstattung enthalten. 

 

Discounted Cash-Flow-Verfahren:

Diese Methode der Unternehmensbewertung ist vor allem bei Banken sehr beliebt und akzeptiert. 

 

Substanzwertverfahren:

Es handelt sich hierbei um kein eigenständiges Verfahren, sondern das Substanzwertverfahren dient eher der Kontrolle vorher genannter Bewertungsverfahren. Denn sollte ein Unternehmen in der betrachteten Vergangenheit Verluste gemacht haben, ergibt sich bei den vorherigen Bewertungsverfahren ein negativer Unternehmenswert. Das Substanzwertverfahren betrachtet z.B. auch mögliche unternehmenseigene Immobilien, Fahrzeuge oder Maschinen und kann so zu dem Ergebnis kommen, dass sehr wohl ein positiver Unternehmenswert vorhanden ist. Das Ergebnis des Substanzwertverfahrens ist also der Unternehmenswert, den ein Unternehmen mindestens wert ist. 

 

Liquidationswertverfahren:

 

Smarte Unternehmensbewertung:

 

Für eine erste Einschätzung des Unternehmenswerts, bietet die smarte Unternehmensbewertung eine kostengünstige Alternative für kleine und mittelständische Unternehmen. Auf Grundlage einer solchen Unternehmensbewertung, können beispielsweise Käufer und Verkäufer sehr gut in Verhandlungen einsteigen. Hierfür benötige ich lediglich den letzten Jahresabschluss, eine aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) und eine Gewinn- und Rentabilitätsvorschau (Ertragsplan).

 

Unverbindliche Anfrage für Ihre Unternehmensbewertung

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