Fränkischer Tag - Tageszeitung für Franken

Der Fränkische Tag geht auf die fürstbischöfliche Hofdruckerei des Kronacher Druckers Georg Andreas Gertner zurück. Die erste Bamberger Zeitung kam 1754 heraus. Die Zeitung wurde mehrmals umbenannt. Napoleon ließ 1806 die anlässlich der Kriegserklärung an Preußen erlassene Proklamation drucken. 1808 wurde Georg Wilhelm Friedrich Hegels Hauptwerk Phänomenologie des Geistes gedruckt. Die Lokalzeitung Bamberger Tagblatt im Oktavformat entstand 1834.

 

1902 kaufte Freiherr von Michel-Raulino das Bamberger Tagblatt von den Zeitungsgründern der Familie Reindl.

 

Das Bamberger Tagblatt fusionierte 1933 mit dem Fränkischen Volk unter dem Titel Bayerische Ostmark. Nach dem Zweiten Weltkrieg erteilen die Alliierten 1945 erneut eine Zeitungslizenz. Die erste Ausgabe des Fränkischen Tages erschien 1946. Bei der Wahl des Namens bediente man sich – dem damaligen Chefredakteur Hans Brey zufolge – bewusst aufklärerischer Metaphorik: Solle die Zeitung doch dabei „mithelfen, Frankens Volk herauszuführen aus der dunklen Nacht nazistischer Irrlehren in den hellen Tag einer neuen Zeit“. (So Brey im ersten Leitartikel des Jahres 1946)

 

Im Jahr 1970 wurde das Bamberger Volksblatt übernommen. Die Umstellung von Bleisatz auf Lichtsatz erfolgte 1981. Die Zeitung beteiligte sich 1987 auch am Lokalsender Radio Antenne Franken, der später zu Radio Bamberg wurde. Von 1990 bis 1992 wird der Thüringer Tag herausgegeben, der den gleichen Mantel wie der FT hatte und Lokales für Süd- und Ostthüringen enthielt. Ein Engagement im Fernsehen entstand 1996 mit Oberfranken TV. Ein Jahr später wurde ein Online-Auftritt ins Leben gerufen.

 

Im Jahr 2003 wurde die Mehrheit an der Baumann GmbH & Co. KG übernommen. Seitdem gehören auch das Coburger Tageblatt und die Bayerische Rundschau zum Verlag. Zusammen erreichen die drei Zeitungstitel, deren überregionale Seiten in Bamberg produziert werden, eine tägliche Auflage von etwas mehr als 100.000 Exemplaren am Tag.[2]

 

Ein Relaunch des Fränkischen Tags und eine Umstrukturierung der Redaktionsorganisation nach dem Prinzip des Newsdesk erfolgte 2005. Im Jahr 2008 wurde die Zeitungsdruckerei als Pressedruck Oberfranken GmbH & Co. KG ausgegliedert. Seitdem werden neben den Tageszeitungen und Anzeigenblättern der F“-Verlagsgruppe auch Fremdaufträge gedruckt, z. B. Anzeigenblätter und das Heinrichsblatt, die Kirchenzeitung des Erzbistum Bambergs.

 

(Quelle: Wikipedia)

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