Wie erkennen Sie Zahlungsbereitschaften und nutzen dies zur Preisoptimierung?

Preisoptimierung

Viele Unternehmer und Manager besitzen den tiefen Glauben, dass jeder Kunde eine klare Preisvorstellung für ein gewünschtes Produkt hat und bestens über sämtliche Angebote informiert ist. Sicherlich gibt es diese Kunden, jedoch kann ich Ihnen aus dem Alltag meiner Preisberatung berichten, dass dies die Ausnahme ist.


In der Realität existieren verschiedene Käufertypen, die sich nicht selten, je nach Kaufsituation, in einer Person wiederfinden.


Da wäre der äußerst preisbewusste Käufer, der perfekt über alle für Ihn interessanten Angebote und deren Preise informiert ist. Für ihn zählt primär der Preis.


Dann gibt es Käufer die von besonderem Sicherheitsgedanken gesteuert werden. Sie wollen mit einem Kauf auf keinen Fall auf die Nase fallen und sind durchaus bereit für Sicherheit mehr zu bezahlen.


Ein für Anbieter besonders interessanter Käufertyp ist der zahlungsbereite und beratungsfreundliche. Dieser traut dem Anbieter quasi sein Schicksaal bzgl. des Kaufes an.


Weiterhin gibt es den Standard- oder Alltagskäufter, der markenbewusst ist, seine eigenen Ansprüche - und die dem entsprechenden Produkte kennt.


Zu guter letzt wäre da noch der desinteressierte Käufer, der weder Angebote und Preise kennt und lediglich eine Problemlösung sucht.


Was kann ein Unternehmer oder Manager mit diesem Wissen anfangen, um seine Preise zu optimieren. In erster Linie bleibt festzuhalten, dass ein Preisentscheider sich gründlich und laufend mit seiner Zielgruppe beschäftigen muss. Es genügt nicht Marktforschung temporär zu betreiben und wie in der Praxis häufig gesehen, einseitig vorgegebene Preise abzufragen und daraus die Zahlungsbereitschaften abzuleiten.

Wichtig ist neben der Preisentscheidung auch das Preiswissen und Preisinteresse der Zielgruppe zu erfahren. In meiner Studie vom Sommer diesen Jahres stelltes sich heraus, dass viele Mittelständler hier enormen Nachholbedarf haben. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass unterschiedliche Zahlungsbereitschaften umso besser erkannt werden, je mehr mit der jeweiligen Zielgruppe kommuniziert wird.


Letztlich zählt nur eines: zu erfahren wie der jeweilige Käufer wirklich tickt. Nicht mehr und nicht weniger.


Selbstverständlich spielen hier noch weitere Einflussfaktoren eine Rolle, weshalb dieser Blogartikel nur als Einführung zu verstehen ist. Gerne können Sie mich kontaktieren, wenn Sie mehr über das Thema "Zahlungsbereitschaften erkennen" erfahren möchten oder ein konkretes Anliegen zum Thema Preis haben.


Herzlichst, Ihr

Konrad Stromeyer

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